Wie Sie den passenden Therapeuten finden…

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Nehmen Sie nur einen, der Ihnen sympatisch ist!

In der Psychotherapie finden Sie viele Anbieter, wie z.B. Psychotherapeuten mit kassenfinanzierter Therapie (= lange Wartezeit) und solche, die man selbst bezahlen muss. – Und Heilpraktiker für Psychotherapie, deren Leistungen man leider fast immer selbst selbst finanzieren muss.

Wenn Sie aber schon Psychotherapie selbst bezahlen, dann sollte es „der richtige“ sein. Aber wie finden Sie den? – Welche Unterschiede gibt es?

Das erfahren Sie jetzt in diesem Beitrag

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Erspüren Sie die Qualität der künftigen therapeutischen Beziehung

Clemens Hürten heiße ich, bin Jahrgang 1951 und Heilpraktiker der Psychotherapie. Seit 2009 habe ich meine eigene Praxis. Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen dabei zu begleiten, wenn sie etwas in ihrem Leben verändern wollen, ihnen diese Veränderung aber nicht gelingt.

Deshalb biete ich Ihnen zusätzlich zu diesem Text ein Video an – als erste Möglichkeit, mich schon vorab ein wenig kennen zu lernen.

Wissenschaftlich bewiesen ist: Die menschliche Qualität der therapeutischen Beziehung ist entscheidend für den Erfolg einer Therapie.

Einfühlsam und mitfühlend werde ich Ihnen begegnen und in einer freundschaftlich-wohlwollenden, nicht wertenden Haltung.

Den Therapie-Auftrag sehe ich darin, mit Ihnen gemeinsam heraus zu finden, was Sie daran hindert, bestimmte Alltagssituationen oder die Gestaltung von Beziehungen oder generell die Gestaltung Ihres Lebens so zu verbessern, wie Sie sich das wünschen.
Aufgrund dieser Erkenntnisse begleite ich Sie bei dem Veränderungsprozess und der Umsetzung in Ihrem Alltag.

Eine vertrauensvolle, sichere therapeutische Beziehung kann sich nur in einer passenden Umgebung entfalten. Ihr künftiger Therapeut sollte einen Praxisraum haben, der nicht gerade wie eine sterile Arztpraxis aussieht, sondern einladend freundlich wirkt.
Deshalb habe ich meinen Praxisraum besonders gemütlich und überschaubar eingerichtet, damit Sie sich sicher und wohl fühlen können. Dazu gehört auch eine kleine Getränkeauswahl.

Welche menschlichen und fachlichen Qualitäten hat der Therapeut?

Ein weiterer Punkt, an dem Sie Therapeuten unterscheiden können, ist die Frage, ob der Therapeut die Belastungen seiner eigenen Lebensgeschichte aufgearbeitet hat. Dazu musste er natürlich selbst an einer Psychotherapie teilnehmen.

Trauen Sie sich! Warum sollten Sie Ihren Therapeuten nicht danach fragen? Er erwartet doch, dass Sie sich ihm zutiefst anvertrauen. Also sollte der Therapeut umgekehrt auch Ihnen vertrauen und auch – so weit wie nötig – über seine Hintergründe sprechen.

Hat er seine Kompetenz überwiegend aus seinem Studium und Fachbüchern?
Oder beruht es in großen Teilen auf der eigenen Lebenserfahrung, eigenen erlebten psychischen Krisen und einschließlich einer eigenen Psychotherapie? Und wie lang hat diese gedauert?
Selbst erlebtes Leid und selbst erlebte Therapie ermöglicht die beste Einfühlung in das Leid eines Klienten.

Von mir kann ich sagen, dass ich erst durch und nach der mehrere Jahre dauernden Aufarbeitung meiner lebensgeschichtlichen Belastungen verspürt habe, dass ich das Potenzial habe, andere Menschen erfolgreich begleiten zu können.
Und das verheimliche ich nicht, sondern offenbare es sogar auf meiner Website und in anderer Werbung.
Denn ich glaube, das ist kein Makel, sondern ein Qualitätsmerkmal.

Übrigens: Von den vielen Therapeuten, die ich kenne, sind meist diejenigen die einfühlsamsten und wirkungsstärksten, die selbst durch ihre eigene psychische Krise gegangen sind und als Patient eine gute, erfolgreiche Psychotherapie erlebt haben.
Außerdem können Sie Ihren Therapeuten fragen, an welchen Fortbildungen er in den letzten zwei Jahren teilgenommen hat.
Die Antwort zeigt Ihnen, wie engagiert der Therapeut mit seinem Beruf und seiner Qualität umgeht.

Welche Einstellung hat der Therapeut zu seiner Therapie?

Ein weiterer Punkt, an dem Sie Therapeuten unterscheiden können, ist deren Vorstellung über Psychotherapie allgemein und seine Vorstellung, wie er mit Ihnen an Ihren Themen arbeiten will:

Ist der Therapeut „old school“ und meint, er wüsste aufgrund seiner fachlichen Kompetenz schon, was gut für Sie ist?

Ist der Therapeut ein „Symptom-Bekämpfer“, der Sie wohlmeinend von quälenden Symptomen befreien will?

Oder geht der Therapeut mit Ihnen gemeinsam auf die Suche nach den Ursachen der Schwierigkeiten? Sie erkennen mit ihm gemeinsam die tieferen Zusammenhänge und finden dann Ihre individuellen Lösungen.

Ihr Vorteil bei diesem Verständnis von Therapie ist:

Wenn ein Psychotherapeut ursächlich arbeitet, ist es fast schon gleichgültig, mit welchen Symptomen oder Diagnosen Sie in die Therapie kommen.
Denn die gleiche Ursache kann sich bei verschiedenen Menschen in verschiedenen Symptomen zeigen. Ein Symptom ist nur die Folgeerscheinung einer Ursache.

Es ist also nicht unbedingt hilfreich, wenn Sie nach einem Therapeuten fragen, der z.B. auf Depression oder Ängste oder Partnerschaftsprobleme oder Traumatherapie spezialisiert ist.
Fragen Sie lieber, ob er erfahren ist mit Ihrem Anliegen und ob er ursächlich arbeitet und Sie dann dabei begleiten wird, die Erkenntnisse im Lebensalltag umzusetzen.

Bezieht der Therapeut körperliche Wahrnehmungen mit ein? – Wie reich ist sein Methodenschatz?

Ein weiterer Punkt für die Wahl Ihres Therapeuten:
Arbeitet der Therapeut ganzheitlich / integrativ und bezieht daher die Wahrnehmungen und den Ausdruck des Körpers mit in die Therapie ein?

Dies ist meiner Erfahrung nach gerade bei Traumatherapie unverzichtbar. Aber auch bei allen anderen psychischen Schwierigkeiten wird die Psychotherapie besonders effizient und die Therapiezeit verkürzt sich, wenn der Körper einbezogen wird.
Daher beziehe ich in der Therapie immer den Körper mit seinen Wahrnehmungen und Äußerungen mit ein.

Ein weiteres Entscheidungsmerkmal kann für Sie sein, wie viele anerkannte Therapie-Methoden der Therapeut beherrscht, damit er daraus die für Sie individuell passendsten und wirkungsvollsten auswählen kann.

Hier liegt der größte Vorteil einer selbst finanzierten Psychotherapie: Denn in Deutschland akzeptieren die gesetzlichen Kassen (GKV)  nur drei Psychotherapieverfahren.

In meiner Praxis biete ich Ihnen eine Kombination verschiedener Verfahren und Methoden an. Diese Kombination beruht auf meinen Erfahrungen, die ich seit 2009 mit meinen Klienten sammeln konnte. Daher weiß ich, was wann wie am besten wirkt.

Meine Angebote beruhen alle auf dem Prinzip der Achtsamkeit. Die meisten meiner Therapiemethoden sind Teil der Gestalttherapie.

Hinzu kommen Spezialisierungen wie die schonende Traumatherapie nach der NARM-Methode, EMDR, Hypnose, therapeutischer Tanz, therapeutisches Klettern usw.

Ihren Therapeut kennen lernen – im Erstgespräch

Wenn Sie nun einen Therapeuten ausgewählt haben, findet immer mindestens ein Erstgespräch statt, in dem es um ein erstes persönliches Kennenlernen geht.

Bei GKV-finanzierter Psychotherapie haben Sie bis zu fünf solcher Stunden (=probatorische Stunden), bei selbst finanzierter Therapie frei nach Vereinbarung evtl. nur eine gute Stunde – wie bei mir zum Beispiel.

Und wo wir gerade dabei sind:
Bei jeder kassenfinanzierter Therapie, besonders bei gesetzlichen Krankenkassen, sind Ihre hoch-sensiblen Gesundheitsdaten nicht sicher. Herrn Spahn und anderen Akteuren haben wir es zu danken, dass die Kassen alle Gesundheitsdaten pseudonymisiert an andere Versicherungen und an die Gesundheits-Industrie verkaufen dürfen. Datenschutz war gestern!
Nur bei selbst finanzierter Therapie bleiben Ihre Daten geschützt.

In meiner Praxis habe ich alle organisatorischen Möglichkeiten genutzt, den bestmöglichen Datenschutz sicher zu stellen. Ich verwende Linux statt Windows und sensible Daten befinden sich auf professionell verschlüsselten Datenträgern und unter Verschluss im Stahlschrank. Und Zahlungen erfolgen nur bar, damit auch Bankmitarbeiter nicht durch Überweisungen erfahren, dass Sie bei mir waren.

Daher erfährt niemand von Ihrer Therapie in meiner Praxis. Das ist äußerst wichtig, wenn Sie noch in den Beamtendienst möchten oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen.

Aber kommen wir zurück auf Ihr Erstgespräch: Dort ergibt sich eine neue Herausforderung für Sie:

Wenn Sie mit starkem Leidensdruck in dieses Gespräch gehen, neigen Sie wahrscheinlich dazu, ganz viel von Ihrer Situation zu erzählen. Denn Sie wollen höchstwahrscheinlich anschließend vom Therapeuten die Frage beantwortet bekommen, ob Sie mit Ihrem Anliegen bei ihm richtig sind und ob er Ihnen wirklich helfen kann.

Dabei wissen Sie selbst noch gar nichts oder sehr wenig über den Therapeuten. Und so kann es passieren, dass Sie bis zum Gesprächsende nahezu keine der bis hierhin empfohlenen Fragen an den Therapeuten gestellt haben.

Die erste Stunde würde dann damit enden, dass sie nach wie vor den Therapeuten und seine Qualitäten nicht wirklich einschätzen können. Und ein erstes Vertrauen zum Therapeuten konnte sich auch nicht einstellen. – Das wichtigste ist aber die vertrauensvolle persönliche Beziehung!

Deshalb meine nachdrückliche Empfehlung:
Trauen Sie sich! Nutzen Sie das Erstgespräch vorrangig dazu, den Therapeuten mit Ihren Fragen zu prüfen!  Und erst dann, wenn Sie daraufhin einen positiven Eindruck gewonnen haben und den Therapeuten sowie die Praxis-Atmosphäre mögen, äußern Sie Ihr Anliegen und beschreiben Ihre Situation.

Fragen Sie dann, ob der Therapeut erfahren ist darin, die von Ihnen genannten Themen zu bearbeiten und auch wie der Therapeut dabei mit Ihnen in der Therapie vorgehen möchte

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